Sie begann mit einer hydraulischen Kunststoffpresse in der Scheune des Wohnhauses und siedelte später in
das Industriegebiet von Ludwigsburg-Neckarweihingen über. Aus der Firma Franz Schmidt und Söhne wird
die Schmidt GmbH. Geschäftsführer wurden die Söhne Franz und Josef Schmidt. Am neuen Standort
wurden duroplastische Kunststoffteile für die Elektroindustrie produziert. Bereits seit 1970 war das
Unternehmen durch den Kauf von Spritzgießautomaten in der Lage, gespritzte Teile aus thermoplastischen
und duroplastischen Formmassen herzustellen. Das erweiterte den Kundenkreis erheblich.Ein guter Ruf eilte dem Unternehmen längst voraus, es fertigte termingerecht Qualitätsprodukte und wuchs auf 30 Mitarbeiter an. 1990 wurden Elektroisolatoren und Sammelschienenhalter in die Angebotspalette aufgenommen. Es begann die BMC/SMC-Verarbeitung im großem Stil. 1998 trat die dritte Generation in die Schmidt GmbH ein. Günther Schmidt studierte Lack- und Kunststoffchemie. Er führt das Unternehmen bis heute weiter.
Seit 2003 war klar: Es musste ein neuer, größerer Standort gesucht werden. Neue Technologien, wie Handling- und Robotersysteme, konnten am bisherigen Standort nicht eingesetzt werden. Nach erfolgloser Suche in der näheren Umgebung fasste Günther Schmidt den Entschluss, den Betrieb in das südliche Emsland zu verlagern. Der Umzug in ein neues modernes Firmengebäude war im Oktober 2006 abgeschlossen. Durch den Standortwechsel ist die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt worden. Jetzt können die neuen Verarbeitungstechniken im vollem Umfang eingesetzt werden.